Sicherheit für Flughäfen
Risiken für Betrieb und Resilienz von Flughäfen
Die Sicherheitslage an Flughäfen ist dynamisch: Angriffe nehmen zu, regulatorische Vorgaben werden strenger, und die internationale Vernetzung macht Betreiber angreifbarer.
Zunehmende Cyberangriffe
Flughäfen verzeichnen eine steigende Anzahl komplexer Angriffe auf Buchungssysteme, Gepäcklogistik und Fluginformationen.
Vielfalt der Bedrohungen
Neben Terrorismus und Sabotage zählen auch Cyberattacken, Insider-Risiken und technische Störungen zu den relevanten Szenarien.
Kooperation vieler Stakeholder
Betreiber, Behörden, Airlines und Dienstleister müssen in gemeinsamen Sicherheitsstrukturen zusammenarbeiten.
Personal & Awareness
Regelmäßige Schulungen sind unverzichtbar, um menschliche Fehler zu reduzieren und Sicherheitskultur zu verankern.
Regulatorische Vorgaben & Standards
Flughäfen müssen sowohl die NIS2-Richtlinie (Cyber-/Informationssicherheit) als auch die KRITIS-Richtlinie (CER) (Resilienz und physischer Schutz) umsetzen. Ergänzend sind Normen wie ISO/IEC 27001 und IEC 62443 für OT-Sicherheit maßgeblich.
Sicherheit mit System – maßgeschneidert für die Luftverkehrsbranche
Strategische Beratung
Wir analysieren Ihre Sicherheitslage, bewerten Risiken und entwickeln zukunftsfähige Sicherheits- und Resilienzstrategien, die zu den komplexen Anforderungen des internationalen Flughafenbetriebs passen.
Technische Planung
Von der Leitstelle bis zum Rechenzentrum: Wir planen Sicherheits- und IT-Infrastrukturen normgerecht, begleiten Ausschreibungen und sorgen dafür, dass Technik, Gebäude und Prozesse reibungslos ineinandergreifen.
Organisatorische Unterstützung
Wir unterstützen beim Aufbau von Notfallorganisationen, der Schulung von Personal und der Etablierung wirksamer Prozesse – damit Sicherheit nicht nur geplant, sondern auch gelebt wird.
Unsere Leistungen für Flughäfen
Sicherheitszentralen & Leitstellen
Rechenzentren & IT-Infrastrukturen
Sicherheitskonzeption
Resilienz-Management
Zertifizierung & Audits
Personelle Sicherheitsdienstleistungen
Brandschutz
Ihre Sicherheit ist unser Anliegen
Fachbeiträge mit Relevanz für Flughafenbetreiber
FAQs
Fragen, die uns von Sicherheitsverantwortlichen an Flughäfen häufig gestellt werden
Sind alle Flughäfen KRITIS – oder nur bestimmte?
Nicht jeder Flughafen in Deutschland fällt automatisch unter die KRITIS-Gesetzgebung. Entscheidend sind u. a. Passagierzahlen, Verkehrsaufkommen und die Rolle des Flughafens im nationalen Netz. Große internationale Drehkreuze sind klar betroffen, kleinere Regionalflughäfen meist nicht. Dennoch gelten auch für nicht-KRITIS-Flughäfen zunehmend Anforderungen aus NIS2 und CER.
Was bedeutet ISO/IEC 27001 konkret für Flughäfen?
ISO/IEC 27001 beschreibt den Aufbau eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS). Für Flughäfen heißt das: Schutz nicht nur von IT-Systemen, sondern auch von vernetzten OT-Anlagen wie Gepäckförderanlagen, Zutrittskontrollsystemen oder Tower-IT. Der Standard liefert die Struktur, um Cyber- und physische Risiken integriert zu steuern.
Welche Rolle spielt IEC 62443 in Flughäfen?
IEC 62443 adressiert die Sicherheit von industriellen Steuerungssystemen (OT). Am Flughafen sind das etwa Gebäudetechnik, Gepäcklogistik oder Flugbetriebstechnik. Mit dieser Norm lassen sich Risiken in den automatisierten Abläufen systematisch reduzieren – ein entscheidender Faktor für den kontinuierlichen Betrieb.
Wie wirkt sich die KRITIS-Richtlinie (CER) auf den Flughafenbetrieb aus?
Die CER-Richtlinie fordert nicht nur technische Maßnahmen, sondern vor allem organisatorische Resilienz: Risikoanalysen, Meldepflichten, Krisenübungen. Für Flughäfen bedeutet das, dass sie neben Cyber- auch physische Gefährdungen (z. B. Terroranschläge, Sabotage) in ein einheitliches Schutzkonzept einbeziehen müssen.
Wie können Flughäfen die Anforderungen aus NIS2 effizient umsetzen?
NIS2 verlangt eine stärkere Verzahnung von Cyber- und OT-Sicherheit. Für Flughäfen empfiehlt sich, bestehende Systeme wie Leitstellen, ISMS oder BCM-Strukturen so weiterzuentwickeln, dass sie NIS2-konform sind – und gleichzeitig auf die spezifischen Abläufe im Flugbetrieb zugeschnitten bleiben.