Physische Sicherheitskonzeption von Rechenzentren

Klar strukturierte Vorgehensweise ist Trumpf

Wenn heutzutage Daten abhandenkommen oder in falsche Hände geraten, ist dies meist nicht mit einem physischen Angriff auf ein Rechenzentrum verbunden. Niemand durchbricht eine Wand und klaut einen Server, um an Daten zu kommen. Mittlerweile gibt es genug alternative Wege, in den Besitz von Nutzerdaten, Passwörtern oder was auch immer zu gelangen. Das bedeutet aber nun nicht, dass man bei der physischen Sicherung eines Rechenzentrums Abstriche machen kann, denn ein angemessenes Sicherheitsniveau hat nicht nur etwas mit Einbruchs- und Diebstahlschutz zu tun, sondern auch mit Verfügbarkeit. 

Der vorliegende Beitrag, der in Ausgabe 3/2019 der Zeitschrift "IT-SICHERHEIT" erschienen ist, zeigt ein gegliedertes Vorgehen zur Entwicklung eines angemessenen Sicherheitskonzeptes zur Sicherung von Rechenzentrums-Infrastrukturen auf und erläutert die Vorgehensweise.

Aktuelle Basics im technischen Brandschutz

Ungeliebtes Must-have: Brandschutz im RZ

Schaut man sich in den Unternehmen um, entsteht der Eindruck, dass es ungefähr genauso viele Brandschutzkonzepte für Rechenzentren (RZ) gibt wie RZ-Leiter. Jeder RZ-Betreiber hat eigene Prioritäten, Befindlichkeiten und Ansprüche. Eigentlich etwas merkwürdig, könnte man meinen. Schließlich müssen ja alle dasselbe wollen, nämlich die weitestgehende Vermeidung von Bränden und - im Falle eines Falles - die maximale Schadensbegrenzung. 

Der vorliegende Beitrag, der in Ausgabe 5/2019 der Zeitschrift "IT-SICHERHEIT" erschienen ist, zeigt daher die grundsätzliche Vorgehensweise zur Erarbeitung einer spezifischen und individuellen Konzeption zum technischen Brandschutz auf und beleuchtet insbesondere auch alternative Lösungen zur gar nicht mehr so selbstverständlichen Löschanlage.