Business Continuity Planning.

Krisenmanagement

Unter einer Krise wird eine vom Normalzustand abweichende Situation verstanden, die trotz vorbeugender Maßnahmen im Unternehmen bzw. der Behörde jederzeit eintreten und mit der normalen Aufbau- und Ablauforganisation nicht bewältigt werden kann. Das Krisenmanagement wird aktiv.

Für die Bewältigung existieren kein Ablaufpläne, sondern lediglich Rahmenanweisungen und -bedingungen. Ein typisches Merkmal einer Krise ist die Einmaligkeit des Ereignisses. Notfälle, welche die Kontinuität von Geschäftsprozessen beeinträchtigen, können eskalieren und sich zu einer Krise ausweiten. Unter einer Krise wird dann ein verschärfter Notfall verstanden, in dem die Existenz der Institution oder das Leben und die Gesundheit von Personen gefährdet sind. Die Krise konzentriert sich auf das Unternehmen oder die Behörde und beeinträchtigt nicht breitflächig die Umgebung oder das öffentliche Leben. Sie kann, zumindest größtenteils, innerhalb der Institution selbst behoben werden.

  • Krisen sind fast immer öffentlich
  • Eine Krise muss nicht materiell sein 
  • Krisenbewältigung erfordert immer Krisenkommunikation 
  • Die Krisenkommunikation ist oft wichtiger als die tatsächliche Bewältigung der Krise

Krisenmanagement - wenn ein gravierendes Szenario eintritt:

  • für das keine Notfallpläne vorhanden sind, d.h. in der Notfallplanung nicht berücksichtigt wurde,
  • das einem Szenario entspricht, für das Notfallpläne existieren, wobei aber die dort vorbereiteten Abläufe und Maßnahmen für den konkreten Fall (wahrscheinlich) nicht ausreichen oder nicht greifen, 
  • das als Krisenfall vordefiniert ist.
  • Krisenstab
    • Aufbauorganisation.
      Sie definiert Funktionen (Rollen) und dazu hinterlegte Aufgaben. 
    • Ablauforganisation.
      Sie gibt vorgefertigte Handlungsanweisungen, die einen Rahmen für das erforderliche Vorgehen darstellen. 
  • Unterstützung des Notfallmanagements 
  • Strategische Entscheidungen 
  • Koordination 
  • Kommunikation 
  • Schulungen, Übungen

Restrisiken: Transparenz, Dokumentation und Fortschreibung als unverzichtbare Entscheidungsgrundlage